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Mit freundlichen Grüßen, Ihr

Norbert Kiwatsch
SPD Ortsverein Meckenbeuren

 

Jahreshauptversammlung 2011

Pressemitteilung:   

                                           Meckenbeuren, 4. März 2011

im Gespräch
21.02 Meckenbeuren Brochenzell

Die SPD Ortsvereine Meckenbeuren und Tettnang luden zum Gespräch in die Andreas- Hofer- Stube nach Brochenzell. Norbert Kiwatsch, Ortsverein Meckenbeuren, sowie Hermann König, Ortsverein Tettnang, begrüßten zur abendlichen Gesprächsrunde Christel Ulmer, die Landtagskandidatin der SPD im hiesigen Wahlkreis sowie Enno Steffens, Geschäftsführer des Regionalwerks Bodensee. Als Leiterin einer Kindertagesstätte in Neukirch bekomme Ulmer die Auswirkungen der Landes- und Kommunalpolitik im Bereich von Erziehung und Bildung hautnah zu spüren. Der Ausbau der Betreuungszeiten in Kindergärten und Kindertagesstätten sei allseits erwünscht. Es könne jedoch nicht sein, dass dieser von oben verordnet werde, die Gemeinden aber mit der finanziellen Bewältigung alleine gelassen werden. Laut Ulmer fehlten Mittel des Landes für die Weiterbildung des Personals sowie für die Einstellung zusätzlich dringend benötigter Fachkräfte. Einzelne Betriebe in der Region gingen bereits dazu über Betriebskindergärten einzurichten oder Plätze in öffentlichen Kindergärten, stellvertretend für ihre Mitarbeiter, zu buchen. Nur mit einem entsprechend gesicherten Angebot der Kinderbetreuung ließen sich einzelne Stellen in der Industrie überhaupt noch besetzen. Hier will Ulmer dafür sorgen, dass die Kommunen mit ihren Kosten nicht weiter im Regen stehen. Es gelte die Angebote auszubauen, die Kommunen sowie die Eltern schrittweise von den steigenden Kosten zu befreien. Herkunft, soziale Stellung und Einkommen der Eltern sollten keine Rolle spielen bei der Frage, ob ein Kind in den Kindergarten gehe oder nicht. Ulmer forderte den Besuch entsprechender Einrichtungen endlich von Gebühren zu befreien.  Der Besuch der örtlichen Schulen sei ja schließlich auch gebührenfrei. Energiepolitisch setze Ulmer klar auf den Ausbau der ortsnahen Energiegewinnung durch Sonne, Wind und Wasser. Stromversorgung ohne Kernkraft sei in Deutschland machbar. Deshalb werde sich Ulmer auch weiterhin für eine Zukunft ohne Atomstrom einsetzten und an entsprechenden Demonstrationen teilnehmen. Enno Steffens, Geschäftsführer des hiesigen Regionalwerkes, war ebenfalls Gast dieser Gesprächsrunde. Das Regionalwerk Bodensee sei auf die Initiative einiger Gemeinden und deren Bürgermeister entstanden. Dieses Unternehmen sei eng mit den Gemeinden und Bürgern verflochten und gut positioniert. Einsame Entscheidungen, wie die des Ministerpräsidenten Mappus und des Ravensburger Landrates Widmaier, die französischen Anteile der EnBW zurückzukaufen, wären hier vor Ort ohne Diskussion im Aufsichtsrat und der Gesellschafterversammlung undenkbar, erklärte Steffens. Das Regionalwerk sei im besten Sinne des Wortes ein „Bürgerwerk“ bei dem die Bürgermeister und Gemeinderäte die Aufsicht sehr ernst nähmen. Der Wettbewerb der Stromanbieter untereinander führe immer wieder zu seltsamen Verzerrungen. Hier, wo kommunale Daseinsfürsorge wörtlich genommen werde, erschwere der bekannte Baden-Wüttermbergische Energieriese den Wettbewerb durch günstige Tarife, welche er so in der Fläche nicht anbiete. Zum Thema Strom ohne Atomkraft gab Steffens der Landtagskandidatin Ulmer Recht, es sei keine seriöse Untersuchung bekannt, die wissenschaftlich nachweise, dass wir die vom Bundestag beschlossene Laufzeitverlängerung der Atommeiler wirklich bräuchten. Am Ende waren sich die Teilnehmer der Gesprächsrunde einig: Wir wollen mit dem Ausstieg aus der Kernenergie beginnen, und zwar jetzt!

 

Weitere Termine mit Christel Ulmer vor Ort:
- Sa. 12.03. 10.30 Uhr auf dem Markt in Tettnang
- Mi. 16.03. 9.00 Uhr auf dem Markt in Meckenbeuren
 
 


 
 

 

  

 05.03.2011

 

OV-Meckenberuen, JBr

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